A si mesmo (TRADUÇÃO DE “AN SICH SELBST” DE ANDREAS GRYPHIUS)
Eu temo por meu ser; eu tremo em todo o corpo
Se vejo o lábio, o nariz e a ocular fenda,
Em trevas ao me erguer, do peito a brisa lenta
E o véu de meus olhos o considero morto.
A língua, em necrose, produz som com esforço
E gagueja lhufas; a frágil alma tenta
O Consolo chamar; à carne a cova é tenda;
O médico se vai; a dor faz seu retorno.
Meu corpo não é senão veias, pelo e ossos.
Sentar-me é a morte, deitar-me já não posso.
As coxas mesmo precisam então de auxílio.
O que é o viço, e arte, honra e valor?
Se a hora vem, tudo vira fumo e vapor,
E a míngua a todos prepara seu morticínio.
Original:
Mir grauet vor mir selbst; mir zittern alle Glieder,
Wenn ich die Lipp und Nas und beider Augen Kluft,
Die blind vom Wachen sind, des Atems schwere Luft
Betracht’ und die nun schon erstorbnen Augen-Lider.
Die Zunge, schwarz vom Brand, fällt mit den Worten nieder
Und lallt ich weiß nicht was; die müde Seele ruft
Dem großen Tröster zu; das Fleisch ruft nach der Gruft;
Die Ärzte lassen mich; die Schmerzen kommen wieder.
Mein Körper ist nicht mehr als Adern, Fell und Bein.
Das Sitzen ist mein Tod, das Liegen meine Pein.
Die Schenkel haben selbst nun Träger wohl vonnöten.
Was ist der hohe Ruhm, und Jugend, Ehr und Kunst?
Wenn diese Stunde kommt, wird alles Rauch und Dunst,
Und eine Not muß uns mit allem Vorsatz töten.
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